Besuch der CVP Ober- und Untersiggenthal
bei Nationalrätin Esther Egger
an der Session im Bundeshaus vom 09.09.2009
An der Decke der Bundeshauskuppel in Bern gibt es einen lateinischen Satz und der heisst: "Salus publica suprema lex est." Zu Deutsch: "Das Heil des Volkes ist das oberste Gesetz." 65 Mitglieder und Sympathisanten der CVP Ober- und Untersiggenthal reisten gemeinsam für einen Besuch des Bundeshauses nach Bern. Empfangen wurden sie von Nationalrätin Esther Egger - mit einem Lachen im Gesicht und einem Finger am Abstimmungs-Messenger.
Impression der Herbstsession von Sandro Fischer.
Der Organisator des Ausflugs, Josef Sieber, CVP Obersiggenthal, hatte ein
Logistikproblem zu bewältigen. Es meldeten sich massiv mehr Reiseteilnehmer an als prognostiziert. Und der 50-plätzige Reisecar erwies sich bald einmal als zu klein. Einige der total 65 Personen wurden also auf die Bahn „umgebucht“. Das Ziel war für alle das gleiche an diesem 9. September: Nämlich, einen Eindruck zu erhalten über den Parlamentsbetrieb anlässlich der Herbstsession, und „unsere“ beliebte Nationalrätin Esther Egger zu treffen. Doch der Reihe nach:
Nach kurzweiliger Fahrt durchs Mittelland stoppte der Reisecar direkt vor dem frisch renovierten, imposanten Bundeshaus mit seinem grünlich und golden in der Sonne glänzenden Kuppeldach. Die Angestellten des Bundessicherheitsdienstes lotsten die illustre Schar freundlich und geduldig und durch die Eingangskontrolle und weiter auf die Zuschauertribüne des Nationalratssaales. Schnell wurden die bekannten Nationalrätinnen und -räte im Plenum erspäht: Esther Egger im Gespräch mit Doris Stump, Hans Killer an seinem Platz und in den Laptop vertieft, Pascale Bruderer vorne auf dem Stuhl der Vizepräsidentin mit dem Handy am Ohr, und viele andere „Polit-Cracks“, die mit Zuhören, Diskussionen oder der Lektüre der Papiere, die von Bundesweibeln laufend verteilt wurden, beschäftigt waren. Es entstand der Eindruck, die Debatte um die Krankenver-sicherungsprämien würde im Ratssaal kaum richtig wahrgenommen. Dann war es soweit: Esther Egger wartete auf die Siggenthaler CVP-Gruppe im Kommissionszimmer der CVP. Sie zeigte sich hocherfreut, eine derart grosse Gruppe von Interessierten begrüssen zu können. In gewohnt charmanter und kurzweiliger Art erzählte sie aus dem Alltag der Räte. Auf allerlei Fragen hatte sie stets die kompetente und schlüssige
Antwort parat. Es blieb keinem verborgen: die Arbeit als Nationalrätin oder Nationalrat - und sicher auch als Ständerat - ist während den 4 ordentlichen Sessionszeiten, und sicher auch darüber hinaus, ein Knochenjob. Angesichts der Flut der zu behandelnden Vorstösse darf man sich bei allem Respekt fragen, ob sich die Politiker und Volksvertreter zu Bern der Bedeutung des eingangs zitierten, in lateinischer Sprache an die Bundeshauskuppel geschriebenen Leitsatzes noch bewusst sind. Wie dem auch sei, zum geselligen Abschluss des Ausfluges traf sich die Gesellschaft zum feinen Nachtessen in einem altehrwürdigen Stadtberner Gasthaus „an der Front“ - also direkt am Bundesplatz. Der Reisecar brachte die gut gelaunte Gesellschaft ins Siggenthal zurück, während Nationalrätin Esther Egger in Bern zu nächtlicher Stunde noch den nächsten Sessionstag vorzubereiten hatte.